Technische Analyse Gold

Zur Wirtschaftskrise war die Feinunze Gold auf dem Höchststand bei fast 1900$, jetzt geht es dem Goldpreis bekanntlich nicht mehr so gut und er steht bei 1086$ pro Feinunze. Hat man also beim Höchststand gekauft und bis jetzt die eigenen Feinunzen nicht verkauft, dann hat man bis jetzt sage und schreibe einen Verlust von ca. 40% eingefahren. Das muss erst einmal wieder aufgeholt werden. Jetzt fragen sich natürlich viele jetzige und auch zukünfitge Goldanleger:“ Soll ich abwarten und Gold weiter im Depot behalten, soll ich das Gold abstoßen oder soll ich nachkaufen bzw. jetzt in Gold einsteigen?“.

Technische Analyse Gold

Ehrlich gesagt weiß natürlich niemand darauf die richtige und einzige Antwort. Was man aber sagen kann bzw. schreiben kann ist die eigene Meinung und das tue ich noch auch. Also wenn man sich den Goldkurs ansieht und eine technische Analyse durchführt, komme ich zu dem Schluß, dass sich Gold seit 3 Jahren (also seite August 2012) in einem abfallenden Kurs befindet. Da gab es keine großen Gewinne zu machen bzw. hat der Goldkurs nie nachhaltig die Widerstandslinie gebrochen. Es war eher sogar so, das Gold immer mehr Unterstützungslinien gebrochen hat und somit immer wieder neue Tiefs erzielt hat. Ich rate daher davon ab, jetzt schon in Gold einzusteigen. Ja Gold ist zur Zeit sehr billig, aber Trend zeigt trotzdem nach unten.

Ein weiteres Indiz dafür das Gold weiter fallen wird ist, dass obwohl es weltweit viele Kampfeinsätze gibt und auch die Wirtschaft nicht so floriert Gold nie wirklich gestiegen ist. Gold steigt normalerweise wenn „Blut auf den Straßen“ fließt, also bei Kriegseinsätzen, schlechter Wirtschaftslage und anderen Bedingungen. Sollte es also zu weitere Entspannungen kommen auf der Welt, dann wird auch der Goldpreis eher fallen und nicht steigen. Warten wird sich also auszahlen. Falls Sie meinen der Einstiegspreis ist jetzt schon gut, dann können Sie ja auch jetzt schon einen kleinen Kauf von Gold wagen. Setzen Sie aber nicht zuviel Ihres Kapitals ein, da Sie sonst kein Gold bei tieferen Kursen mehr nachkaufen können.

Riskant ist es so so und wie schon beschrieben Sie finden sicher auch genug Menschen die der Meinung sind, dass genau jetzt nachgekauft bzw. bei Gold eingestiegen werden muss. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass es viele Analysten gegeben hat, die bei einem Goldkurs von 1800$ meinten, dass der Goldpreis bis mindestens noch 2800$ steigen „muss“ und jetzt haben wir ja gesehen wo wir uns beim Goldpreis befinden. Daher immer eine eigene Meinung bilden und dementsprechen auch investieren. Ein Totalverlust sollte immer in den Berechnungen mit eingeschloßen werden, auch wenn das bei Gold in der Praxis nicht passieren kann. Gold wird immer irgendeinen Wert haben. Das ist auch Mitgrund warum sehr viele Anleger Gold bevorzugen, da Gold nicht wie eine Aktie eines Aktienunternehmens welches insolvent wird einen Totalverlust erleiden kann.

Crowdfinanzierungen

Man hört es hier und da die „Crowdfinanzierungen“, aber was ist eine Crowdfinanzierung überhaupt. Bei einer Crowdfinanzierung wird ein Projekt z.B. ein technisches Startup Unternehmen durch die finanziellen Mitteln der Crowd (also einer Menge an Leute) finanziert. D.h. würde ich nun z.B. an der Entwicklung einer neuen Batterie arbeiten und für das Umsetzen meines Businessplans bzw. Gesamtkonzepts eine Million € brauchen, dann würde ich das natürlich nicht aufbringen können. Ausserdem wäre mir das Risiko mit meinem Privatvermögen einzusteigen einfach zu hoch.

Hier ist die Crowdfinanzierung ideal. Hier schließen sich dann z.B. 1000 Menschen zusammen und jeder zahlt 1.000€ in einen Topf ein. So schnell hätten wir die eine Million zusammen. Die Crowd macht das aber nicht umsonst und will natürlich auch eine Gegenleistung für das investierte Geld haben. Das lässt sich nun ganz einfach erklären. Entweder bekommen die Finanzierer eines Projekts als Gegenleistung z.B. ein Produkt, welches bei diesem Projekt entstanden ist, an erster Stelle zugeschickt oder die Crowd erwartet sich eine gewisse Rendite, falls einmal das Startup an eine größere Firma oder einen Konkurrenten verkauft werden sollte. Da werden dann die Menschen die das Startup am Anfang mitfinanziert haben mit einer positiven Rendite ausbezahlt.

Ein Unternehmer hat durch diese Variante jetzt ein viel geringeres Risiko und die Crowd bekommt die Möglichkeit bei einem sehr tollen „hoffentlich“ sehr gewinnträchtigen Unternehmen einzusteigen. Früher hätte in diesem Fall der Unternehmer das volle Risiko getragen und nur die Banken hätten mitgeschnitten bei diesem Prozess. Die Bank hätte in so einem Fall nie verloren, außer bei einem Vollausfall, aber Banken sehen sich schon sehr genau an wer einen Kredit bekommt und wer nicht (außer in der Krise bei Konsumkrediten).

Somit kommen zu uns auch endlich amerikanische Systeme, die in diesem Fall wirklich sehr belebend für die Wirtschaft sein können. In Amerika sitzt nämlich Risikokapital viel leichter wie bei uns und auch viele Fonds investieren Geld in Startup. Daher kommen auch sehr viele innovative Firmen aus Amerika. Zusätzlich bedeutet scheitern in Amerika nicht wirklich viel. Das ist in Europa anders, wer hier einmal scheitert hat sehr oft für den Rest des Lebens verloren. Ich finde es also sehr gut, obwohl ich kein Amerika-Fan in allen Dingen bin. Eine Sozialversicherung für jeden ist für mich nämlich auch sehr wichtig. Also von allem das Bester wär natürlich das Beste.